Herkunft:
Grundsätzlich wurde
niemals erwiesen, dass der Neufundländer von der Insel Neufundland
stammt. Tatsache ist jedoch, dass es zwei Arten von Hunden gab, die den
Menschen dienlich waren.
Einen großen schwarzen bärigen Hund, der manchmal vor Schlitten gespannt
wurde und dem Menschen half schwere Lasten zu ziehen.
Aus diesem bärigen, schweren Hund dürfte sich unser Neufundländer
entwickelt haben. Der Kleinere von den beiden, dürfte der Vorfahre des
heutigen Labrador sein.
Der Neufundländer war immer ein Freund und Helfer des Menschen. Seine
Kraft und Ausdauer zu Wasser und zu Land machten ihn zu einem
unentbehrlichen Helfer, auf den die Menschen auf dieser unwirtlichen
Insel niemals verzichten konnten.
Wesen:
Der heutige
Neufundländer hat bei richtiger Haltung und Pflege nichts von seiner
Kraft und Ausdauer verloren. Noch immer ist sein Element das Wasser.
Durch seine besonders entwickelten Zwischenzehenhäute, die
irrtümlicherweise als Schwimmhäute bezeichnet werden, ist er ein
hervorragender und ausdauernder Schwimmer, mit einer natürlichen Anlage
„alles“ aus dem Wasser zu bergen.
Seine Familie ist das Wichtigste für ihn!
Liebevoll und sanft reiht er sich in die Schar der Familienmitglieder
ein.
Er ist eine imposante
Erscheinung, allein durch sein Auftreten vermittelt er Würde und mahnt
Fremde zur Vorsicht. Er hat einen natürlichen Instinkt für Gefahr und
wird im richtigen Moment eingreifen. Seine Stimme, die er nur gezielt
einsetzt, ist gewaltig – wie nahes Donnergrollen.
Seine vielen guten Eigenschaften, die eine Mischung aus Freundlichkeit,
Klugheit, Unbestechlichkeit und unendlicher Liebe für seine Familie
sind, Machen ihm zum Familienhund, den Neufundländerbesitzer niemals
missen möchten.
Der
Spruch
einmal ein Neufundländer – immer ein Neufundländer
spricht für sein wunderbares Wesen
Haltung:
Trotz seiner Größe
ist er ein Wesen, das ungemein viel Liebe und Zuwendung braucht.
Niemals darf er zum Zwingerhund werden – hier würde er verkümmern.
Er muss seinen fixen Platz im Herzen seiner Familie haben.
Durch seinen großen Appetit, neigt er bei geringer Bewegung zur
Fettleibigkeit. Um seine Gelenkigkeit zu erhalten, muss er sich deshalb
ausreichend bewegen. Lange, gemütliche Spaziergänge im Wald und Flur
liegen ihm sehr. Es sollte sowohl seine Bewegung, als auch seine
Ernährung, seinem Alter angepasst sein.
Pflege:
Der Neufundländer hat
ein dichtes, langes Fell, das aufmerksamer Pflege bedarf. Ohne diese
Pflege würde er viel von seiner majestätischen Erscheinung verlieren, da
sein Fell stumpf und verfilzt wird. Er gewöhnt sich schon als Welpe an
diese Fellpflege und genießt es, wenn es gebürstet und glänzend ist.
Ungeziefer und Fellverknotungen sollten niemals im Fell vorkommen, - sie
sind die Ursachen vieler Hauterkrankungen, die bei einem richtig
gehaltenen und gepflegten Neufundländers niemals vorkommen sollten.
Selbstverständlich bedarf er einer Erziehung, da er sonst seine
wunderbaren Eigenschaften und Fähigkeiten niemals entfalten kann.
BEI
RICHTIGER HALTUNG UND PFLEGE IST DER NEUFUNDLÄNDER EIN ROBUSTER,
MAJESTÄTISCHER, ELEGANT – IMPOSANTER, FREUNDLICHER,
MIT VIEL
FEINGEFÜHL AUSGESTATTETER FAMILIENHUND
Weiterführende
Neufundländer-Literatur
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